Mehrere hundert Menschen waren heute in #München – trotz ständiger Attacken durch die Polizei – mit kämpferischer Stimmung gegen den reaktionären 1000-Kreuze-Marsch christlich-fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen auf der Straße. #muc1710 Aus unserer Rede: 1/6

4:49 PM · Oct 17, 2021

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"Wenn heute christlich-inspirierte Fundis ihre reaktionären Ansichten auf die Straße tragen ist dies nicht nur für sich schon Ärgernis genug. Es ist auch Ausdruck davon, wie rechte Bewegungen im Allgemeinen auf dem Vormarsch sind. 2/6
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(...) Die Anschlussfähigkeit von rechten, antifeministischen Themen an die Mehrheitsgesellschaft deutet bereits darauf hin, dass es uns nicht darum gehen kann, die bestehenden patriarchalen Verhältnisse des Spätkapitalismus gegen eine noch üblere Variante zu verteidigen. 3/6
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(...) Auch wenn sich die genauen Ausformungen des Geschlechterverhältnis im Kapitalismus seit seinem Beginn gewandelt haben, bleiben die grundsätzlichen Trennungslinien und Unterdrückungsverhältnisse weiterhin bestehen. 4/6
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Die Errungenschaften, die feministische Bewegungen in den letzten Jahrzehnten erzielen konnten, waren daher auch immer gegen den Staat, als Garant der kapitalistischen Verhältnisse, erkämpft. 5/6
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Wir müssen Patriarchat und Kapitalismus als sich gegenseitig bedingend anerkennen. Ein gutes Leben für alle wird nur ohne Patriarchat, Kapitalismus, Staat und Nation möglich sein..." 6/6
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